Donnerstag, 23. Februar 2017

Warum ich manchmal gern allein bin...

Merry Meet meine lieben, 
seid ihr manchmal gern allein? Nicht? Ich schon!
Aber viele können das nicht verstehen. Ich bin manchmal gern allein, eigentlich bin ich oft gern allein. Schon während meiner Schulzeit habe ich mich nach Schulschluss oft zurückgezogen und lieber Zeit im Park, im Wald, oder zu Hause in meinem Zimmer verbracht und Bücher gelesen, oder mich mit irgendwas kreativem beschäftigt.
Sicher war ich auch oft mit an den Wochenenden mit Freunden aus, in Discotheken, Bars, etc. Aber da auch meist nur Freitagsabends. Den Rest der Wochenenden habe ich mir immer Zeit für mich genommen. Und das ist bis heute so geblieben, wenn ich was unternehme, oder beruflich Termine habe, lege ich das am liebsten alles auf Freitage. Mein Wochenende ist mir nämlich einfach heilig. 
Ich brauche diese  Zeit für mich, für meine Familie, für meinen Freiraum. 
Mein Freiraum ist mir sehr wichtig, mein Freiraum auch mal allein sein zu können.
Während andere nach der Arbeit noch groß los gehen und Bars und Discos unsicher machen, brauche ich meinen Abend einfach um wieder aufzutanken, Kraft und Energie zu sammeln. Wenn andere das ganze Wochenende auf Achse sein können, nutze ich die Wochenenden lieber für Zeit mit meiner Familie, Zeit für mich, Zeit mit mir allein zu sein. 
Und ich kann wunderbar allein sein. Ich bin dabei auch nicht einsam, im Gegenteil. Mit sich allein zu sein, tut manchmal unwahrscheinlich gut. Und die wenigsten sind dazu fähig. 
Ich mochte noch nie viel Trubel und viele Menschen um mich. Die Geräusche des Alltags, die Lautstärke mancher Menschen, das bringt mir den Kopf zum schwirren und raubt mir einfach oft meine Kraft. 
Ich liebe es einfach unheimlich, meine Ruhe zu haben und mich kreativ zu beschäftigen, Bücher zu lesen, zu schreiben, (Journal/Tagebuch) etc. Ich brauche diesen Ausgleich für mein Hirn. Klingt doof, aber Disco, oder stundenlang mit anderen in irgendwelchen Cafés oder Bars sitzen, das langweilt mich , es gibt mir einfach nichts.
Auch heute noch ziehe ich mich oftmals für einige Zeit zurück. Meist immer dann wenn mir bestimmte Dinge zu viel werden. Dann brauche ich einfach "Auszeiten" und diese Rückzüge oder Auszeiten, können manchmal sogar Tage, Wochen oder auch mal Monate dauern wenn´s mal ganz schlimm ist. So war es auch im Letzten Jahr. Mein Mann hatte mehrere schwierigere OP´s. Ich habe mich einfach zurück gezogen, ich brauchte die Zeit, um für meine Söhne da zu sein, für meinen Mann da zu sein, und um mich selbst wieder aufzutanken. Und es gab tatsächlich Leute die sich tatsächlich daran gestört haben.
Sorry, ist halt so meine Art. Und so sind wir Gott sei Dank, alle verschieden. Und jeder verarbeitet Dinge anders. 
Manche brauchen dann unendlich viel Aufmerksamkeit und Mitleid. Andere ziehen sich dann eben zurück.

Also, wenn ihr das nächste mal eine Weile nichts von mir hört, bin ich vielleicht gerade mal wieder auf Rückzug, oder einfach gerade gern allein. 😊
Vielleicht kan man es jetzt ein wenig besser verstehen?
Und jetzt werde ich mich mit meinem aktuellen Schmöker, einem Becher Tee in mein Bett lümmeln und lesen.
Allein!
📖 😊
Nachtigall & Blessed be!

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