Samstag, 1. März 2014

Ostara/ Frühlings-Tag- und Nachtgleiche

Am 21. März ist ein wunderbarer Punkt im Jahreslauf erreicht. 
Die Tage sind genau gleich lang wie die Nächte. Und dennoch werden die Tage immer länger.
Der weite Weg vom tiefen Winter zum blühenden Frühling ist geschafft. Dementsprechend wird dieses Fest gefeiert, mit allem was der Frühling zu bieten hat. Die Hasen gelten als Symbol der Fruchtbarkeit, Eier dienen zur Reinigung  und lösen von allen negativen Energien. Der Sonnengott wächst unterdessen heran. An warmen Tagen spüren wir seine Kraft.
Zeitpunkt:
Nacht zum 21. März Astronomisch: 
Sonne tritt in Widder ein 

Symbole:
Weidenzweige, Hasen, Schwalben und Eier, Feuer, die Farbe rot Die Bedeutung Fest des Erwachens und des Keimens, Vogelfest, Rückkehr der Zugvögel, Frühlings-Tag und Nachtgleiche, erste Aussaat.
Der Frühling hat endlich über den Winter gesiegt. Tag und Nacht sind gleich lang. Es ist die Zeit des Gleichgewichts zwischen Licht und Dunkelheit, Tag und Nacht. An diesem Tag sind deren Kräfte ausgeglichen. Es ist die Rückkehr des Lebens, das Eis und der Schnee sind geschmolzen, die Tiere wachen von Ihrem Winterschlaf auf. Der Wind ist nicht länger kalt und die Pflanzen zeigen bald ihre Knospen. 
Die Feierlichkeiten:
Das Vogelfest des Frühlings. Früh morgens geht das Volk hinaus, um nach Zugvögeln Ausschau zu halten. Wenn sie gesichtet werden, wird anschließend geschmaust und gefeiert. Zu diesem Fest werden Eier mit den bunten Farben des Frühlings versehen. Sie sind das Symbol der Fruchtbarkeit. Diese Eier werden dann versteckt, was auf den jugendlichen Schabernack des jungen Gottes hinweist. Das Ei ist die Welt, der Kosmos, es ist die Perfektion an sich, es ist Verjüngung, Erneuerung und Wiedergeburt.

Zu Ostara werden die Felder vorbereitet. Dies geschieht in einem Segnungsritual, der Feldweihe. Dazu werden die Felder vom Bauern abgeschritten und an jeder Ecke des Feldes heilige Kräuter, meist Pfefferminze, Schlüsselblume und Äste des Weidenbaumes, zusammen mit einer Kerze in den Boden gesteckt. Während des Rituals bittet man um eine reichhaltige Ernte und um Schutz für die Felder. Außerdem wird ein Feuer angezündet, in dem eine Winterpuppe symbolisch verbrannt wird. Hier werden dann auch die Eier gegessen um den Frühling zu begrüßen. 

Ich freue mich ja schon so sehr auf den Frühling! :-))

Liebste Grüße♥♥♥

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