Dienstag, 17. September 2013

Tschakka... Ist eigentlich gar nicht so schwer...

Heute Morgen habe ich auf der Facebook-Seite von Muttergefühle. Gesamtausgabe eine interessante und in meinen Augen auch, eine berechtigte Frage entdeckt:

Bitte viele Tschakkas für diese Mutter: 

Wenn ich mir anschaue, was frisch gebackene Mütter so alles schaffen: fleißig Blog schreiben, nebenher ein Buch schreiben, vielleicht sogar schon wieder ein paar Stunden arbeiten etc. frage ich mich immer wieder: WIE SCHAFFT IHR DAS?! Mein Sohn ist jetzt fast 9 Monate alt. In den paar Stündchen, die er am Tag mal schläft, versuche ich mit Ach und Krach den Haushalt hinzubekommen oder vielleicht mal in Ruhe zu essen - an anspruchsvolle geistige Arbeit kaum zu denken. Fast regelmäßig bin ich am Abend wenn mein Freund nach Hause kommt völlig am Ende. Darum will er das kommende Semester nun kürzer treten, um mich zu unterstützen. Das finde ich einerseits natürlich schön, andererseits fühle ich mich wie eine totale Versagerin, weil ich denke: andere Frauen, deren Männer nicht mehr studieren und sich so eine freie Zeiteinteilung erlauben können, schaffen das doch auch! ABER WIE? Wie macht Ihr das? Auf nette andere Familien als Unterstützung kann ich leider nicht setzen, da ich hier trotz großer Bemühungen leider noch nicht fündig geworden bin. Also an die unter Euch, die wirklich auch komplett alleine mit ihren Kindern durch den Tag dümpeln: Welche Überlebensstrategien habt Ihr so?"

Liebe Fragestellerin,

Ich bin jetzt einfach mal so frei und beantworte dir deine Frage auf diesem Weg... ;o)

Ich selbst bin Mama eines 3 jährigen Sohnes, 4 Tage die Woche arbeite ich als Tagesmutter von 8-15 Uhr. Zur Zeit befinde ich mich in der 20. Schwangerschaftswoche, im Februar 2014 erwarten wir unseren 2. Zwerg. Nebenbei bin ich Produkttesterin und schreibe fleißig Blog. ;o)


Es gibt ja allein in Elternratgebern und Büchern 100.000 Tipps die einem eigentlich helfen sollten, einen aber eher noch frustrierter machen. Ich finde die besten Ratgeber sind immer noch andere Eltern, also erzähle ich dir jetzt lieber wie ich meinen Alltag Beruf, Kinder und Hobby in eine Kiste bekomme. Von Mama zu Mama. ;)


Du sagst: "In den paar Stündchen, die er am Tag mal schläft, versuche ich mit Ach und Krach den Haushalt hinzubekommen oder vielleicht mal in Ruhe zu essen - an anspruchsvolle geistige Arbeit kaum zu denken."


Ich kann dir aus meiner persönlichen Erfahrung heraus nur den Rat geben:

Mach den Haushalt nicht während dein Kleiner schläft, nutze diese Zeit lieber um dich auch ein wenig zu erholen. Die kleinen Pausen im Alltag solltest du dir gönnen um Kraft zu tanken.

Mache deinen Haushalt lieber wenn er wach ist. Und mach nicht den ganzen, sondern einen Raum. Jeden Tag einen Raum. Und lasse deinen Kleinen an deinem Tun teilhaben. Damit meine ich jetzt nicht das du ihm den Staubsauger in die Hand drückst, sondern ihn einfach am Geschehen teilhaben lässt. 

Bsp. Küche:


Setze deinen Kleinen auf die Erde gib ihm einen Kochlöffel und eine Plastikschüssel, so hat er was zu tun und kann dich musikalisch begleiten. Noch besser, lass ihn den Tupperschrank inspizieren, da gibts viel zu entdecken. In der Zwischenzeit kannst du alles aufräumen und saubermachen was sich oberhalb der Küche befindet, sprich Arbeitsplatte, Esstisch, evtl. noch eins, zwei Schränke je nach dem wie sich die Laune deines Sonnenscheins hält. In einem Körbchen oder einer Kiste sammelst du alle Dinge die nicht in die Küche gehören. Es sammelt sich ja immer diverser Kleinkram.
Wenn du alles erledigt hast was sich obenrum befindet. Setzt du deinen kleinen in den Hochstuhl oder Buggy und räumst den Boden auf (Tupperware wieder einräumen) etc... wenns nötig ist noch Staubsaugen oder wischen. Fertig! 
So machst du es in jedem Raum. Bei mir hat es bisher immer wunderbar funktioniert.

Eine andere Regel die ich mal in einer Zeitschrift gefunden habe finde auch sehr praktisch.

Die 10 Minuten-Regel: 
Jeden Tag 10 Minuten aufräumen! 10 Minuten reichen z.B schon zum Bettenmachen oder um die Schuhe im Flur zu ordnen, oder Die Waschmaschine anzustellen. So Kleinkram eben. Die Zeit hat jeder und es macht Spaß.  
Zu dem habe ich in jedem Raum eine kleine Kiste in denen ich alles sammel was sich über die Woche so anhäuft. Freitags räume ich die Kisten dann leer, alles dorthin wo es hin gehört.
Also alles eine Sache der Organisation.

Ich könnte dir jetzt noch weitere 1000 Tipps geben, aber wir wollen´s ja nicht gleich übertreiben. 

Wenn du aber dennoch mal Fragen haben solltest, oder nen kleinen Tipp benötigst ,dann frag Betty! :o)
Ordentliche Grüße
 
Follow ~•Bettys Corner•~

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Vielen Danke für die lieben Kommentare auf meinem Blog!